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Spuren von Gottes Liebe

Montag, 15. August 2016, 07:00 Uhr
Spuren von Gottes Liebe

Liebe lebt von den vielen kleinen Dingen des Alltags. Es ist ganz alltäglich, wenn ein Mann das Bild seiner Frau oder seiner Kinder mit sich trägt oder wenn eine Frau eine schöne Blume sieht und sich an die Liebe ihres Mannes erinnert. Viele kurze Ereignisse erinnern an die Zusammengehörigkeit. Ignatius von Loyola beschreibt in den Worten „Gott suchen in allen Dingen“, die Ereignisse die uns auf die Liebe Gottes hinweisen. Nicht nur die großen Erfahrungen des Lebens wie Geburt, Hochzeit oder Berufswahl. Es sind gerade die kleinen, unspektakulären Szenen des Alltags, die ein Mittel sind, mit Gott in Verbindung zu bleiben. Gott überrascht uns ständig mit irgendetwas, damit wir Seine Liebe erkennen: Heute leuchtet der Himmel in einem herrlichen Morgenrot als sanftes Zeichen der Wärme Gottes. Über den Tag nette Worte von Arbeitskollegen, ich bin ganz bei der Arbeit und habe für heute alles, was ich mir vorgenommen habe, erledigt. In Urlaub eine überraschend leuchtender Regenbogen, so beeindruckend, dass wir mit allem was wir gerade tun aufhören müssen und staunen. Unser ganzer Körper ist ein Wunderwerk Gottes. Wir sind eingeladen, die verborgene Realität Gottes zu erkennen. Ich habe meine Kinder gefragt, in welchen verborgenen, alltäglichen Dingen für sie die Liebe Gottes spürbar wird. Sie nannten spontan: Im Lächeln eines Babys, in den Falten eines sehr alten Menschen, in der Blumenwelt, in der Musik und in der Vielfalt der Menschen.

Szilvia Schelenhaus
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