Lassen Sie sich rufen!

Sonntag, 13.August 2017, 06:10 Uhr
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man um so mehr fordern. (Lukas 12,48)

Alles was wir haben, kommt von Gott dem Herrn. So heißt es in einem Kirchenlied. Und so sehe ich das auch.
Wir sind in unserer Gemeinde seit etwa einem viertel Jahr mit der Erneuerung des Kirchenfußbodens beschäftigt. Seitdem kommen täglich ehrenamtlich Menschen in die Kirche und bringen ihre Gaben ein, jeder wie seine Talente, die Kräfte und die Zeit es ihm oder ihr ermöglichen. Uns ist viel gegeben, und das darf auch abgefordert werden. Alles, was wir „investieren“, bekommen wir vielfach zurück. Zum einen wird es die schön sanierte Kirche sein, viel wichtiger aber ein Ort, an dem wir uns wieder jeden Sonntag treffen können, um das Evangelium zu hören. Den meisten ist das heute nicht mehr wichtig, dennoch beklagen wir, dass die Menschen vereinsamen, keiner mehr für den anderen da ist und Gemeinschaft nicht mehr gelebt wird. Oft höre ich, ich schaue mir den Gottesdienst im Fernsehen an. Aber reicht uns das, vergeuden wir nicht unsere Gaben, lassen sie gar verkümmern?
Wie schön ist es, wenn man gemeinsam etwas geschafft hat, etwas, was die Generationen nach uns noch sehen und vielleicht davon profitieren können. Ich glaube, in jeder Kirchengemeinde wartet man auf Ihre Gaben und Talente ( hier sind alle die angesprochen, die sich bisher nicht getraut haben). Lassen Sie sich rufen! Auch wir rufen, denn in den nächsten sechs Wochen brauchen wir noch Helfer, die bauen, nähen, Kaffee kochen, Stullen schmieren, Kuchen backen und sauber machen können.Vielleicht kann ich Sie ermutigen, sich rufen und fordern zu lassen.
Ihre Gerda Leidel


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