Ihr Ansprechpartner

Cornelia Georg

Cornelia Georg
Klinikseelsorgerin am Südharz Klinikum /Pfarrerin / Gehörlosenseelsorgerin
Beauftragte für Gehörlosenseelsorge


03 631 - 412 - 281

Klinikseelsorgerin am Südharz-Klinikum

Seelsorge im Südharz Klinikum
Im Südharzklinikum können Sie für Leib und Seele Hilfe erfahren.

Ein Aufenthalt im Krankenhaus bringt für Sie als Angehörige und als Patienten oft Belastungen mit sich, die sie zuvor nicht absehen konnten und auf die sie nicht eingestellt sind. Möglicherweise verunsichert und verängstigt sie das.

In der Auseinandersetzung mit der eigenen Gesundheit und Krankheit brechen oft Fragen auf, die den Sinn des Lebens in den Blick nehmen und die sie sich vorher so noch nicht gestellt haben.

Die Krankenhausseelsorge versteht sich als Angebot an alle Patientinnen und Patienten, nicht nur an die Christen der verschiedenen Konfessionen.

Wenn Sie einen Besuch wünschen, sagen Sie den Schwestern, Pflegern oder Ärztinnen und Ärzten Bescheid oder kontaktieren Sie mich direkt.

Ich bin gern für Sie da, wenn Sie sich in einer schwierigen Situation befinden. Ich habe Zeit für ein Gespräch, wenn Sie mit mir reden möchten. Ich wende mich mit Ihnen Gott zu im Gebet, in Segnung, Sakrament und im Gottesdienst.  

Seelsorge ist…
  • Zeit haben
  • Zuhören
  • Gemeinsam reden und schweigen
  • einfach da sein
  • auf Beziehung einlassen
  • Gefühlen Raum geben
  • Grenzen bedenken
  • Abschied nehmen
  • glauben und zweifeln
  • erinnern und erzählen
  • spirituelle Erfahrungen machen
  • Selbstheilungskräfte wecken
  • Sehnsüchte aussprechen
  • fluchen und schimpfen
  • klagen und weinen
  • loben und danken
  • Segen erfahren

...damit die Seele aufatmen kann
KONTAKT
Im Südharz Klinikum ist Frau Georg in der Regel
montags bis donnerstags
8.00 Uhr - 15.00 Uhr erreichbar.
Zimmer 312 (Verbindungstrakt)
Telefon 03631/41-2281
E-Mail: seelsorge@shk-ndh.de oder
E-Mail: cornelia.georg@shk-ndh.de

Statement der Klinikseelsorgenden vom März 2025

Krankenhausseelsorgende setzen auf die Kraft des Mitgefühls
Amisha arbeitet seit drei Jahren auf der Intensivstation in einem Thüringer Krankenhaus. In ihrer Heimat in Indien wurde sie zur Ärztin für Anästhesie ausgebildet. Eine Firma warb sie für den Dienst in Deutschland. Amisha ist eine von fast 2000 Ärztinnen und Ärzten, die nach Deutschland kamen, um in Thüringen tätig zu sein. Insgesamt arbeiten in Thüringen 10.000 Ärztinnen und Ärzte. Amisha sagt: „Gern arbeite ich hier, doch in letzter Zeit erlebe ich feindliche Worte gegen Ausländer beim Pausenkaffee. Ich fühle mich nicht mehr willkommen.“
Im Krankenhaus arbeiten neben dem medizinischen und dem technischen Personal auch Krankenhausseelsorgende. In der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland versehen mehr als sechzig Theologinnen und Theologen diesen Dienst. Sie formulierten anlässlich der aktuellen gesellschaftlichen Situation das Selbstverständnis ihres Dienstes:
„Wir Krankenhausseelsorgende begegnen Menschen in krisenhaften Lebenssituationen. Wir besuchen Kranke, begleiten Sterbende und sind für Angehörige und Mitarbeitende da. Wir versehen unseren Dienst in Verantwortung vor Gott und den Menschen. Wir verpflichten uns dazu, uns für die Achtung der Würde jedes Menschen bis an sein Lebensende und darüber hinaus einzusetzen.
Wir begegnen den Menschen im Krankenhaus achtsam und wertschätzend. Wir sind überzeugt davon, dass jeder Mensch Ebenbild Gottes ist. Das gilt unabhängig von der mentalen Verfassung und körperlichen Konstitution, unabhängig von Herkunft, Glauben, Geschlecht oder Nationalität. Dieses schließt Menschen, die vor Not, Verfolgung und Krieg geflohen sind, ausdrücklich ein.
Wir teilen die Grundhaltung der Würde des Menschen mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Bereichen. Wir sind dankbar für Menschen anderer Nationen und kultureller Hintergründe, die unser Leben bereichern. Unser Gesundheitssystem und die Versorgung in unseren Krankenhäusern wären ohne Menschen wie Amisha nicht möglich. Wir verpflichten uns, so zusammenzuarbeiten, dass es dem Wohl der Patientinnen und Patienten und ihrer Angehörigen dient.
Wir erkennen die Erfahrungen von Angst, Leid, Ohnmacht, Schmerz, Ungerechtigkeit und Verzweiflung als Teil menschlicher Existenz an. Wir wissen, dass das Leben endlich und die menschliche Existenz brüchig sind. Darin sehen wir die Chance, uns als Geschwister auf Augenhöhe zu begegnen und einander beizustehen. Wir sind überzeugt, dass Empathie, Mitgefühl und die bedingungslose Achtung der Menschenwürde grundlegende Werte unseres Zusammenlebens darstellen. Dieses gilt besonders in Krisenzeiten.“


Gehörlosenseelsorge


Die Gehörlosenseelsorge ist Gemeindearbeit in Gebärdensprache.
  • Wir feiern zusammen Gottesdienste.
  • Wir sprechen über das, was uns bewegt. Wir sehen, wie es anderen geht und unterstützen uns.
  • Wir tauschen uns über aktuelle Themen aus.
  • Wir erzählen uns, was uns bewegt.
  • Wir kommunizieren in Gebärdensprache miteinander.
  • Anschließend gibt es bei Kaffee und Kuchen ein gemütliches Beisammensein.
Alle Interessenten - auch wenn Sie nicht konfessionell gebunden sind - sind jederzeit in der Gehörlosengemeinde herzlich willkommen!

TREFFPUNKT
Frauenbergkirche
Sangerhäuser Str. 1a
99734 Nordhausen
TREFFZEIT
1x im Monat
15.00 Uhr
KONTAKT
Bei allen Fragen zum Thema Gehörlosenseelsorge wenden Sie sich bitte an:
Pfarrerin Cornelia Georg
Tel. 0176 67498536
Fax:03631-4657338
E-Mail: cornelia.georg@ekmd.de
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